Numismatik: Münzen des Königreichs Bayern

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Numismatik: Münzen des Königreichs Bayern

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Münzen des Königreichs Bayern

Das Königreich Bayern, 1806 aus dem Kurfürstentum Bayern gebildet, hatte als Ergebnis der Napoleonischen Kriege eine Reihe von weltlichen und geistlichen Herrschaften hinzu gewinnen können. Dazu gehörte bereits 1803 Bistum Würzburg, das aber von 1805 bis 1814 als Großherzogtum Würzburg von einem Vertreter des Hauses Österreich regiert wurde und erst danach wieder zu Bayern kam, außerdem unter anderem Bamberg, Augsburg, Kempten, Passau, Eichstätt, Ansbach sowie 1810 auch Bayreuth. 1915 lebten auf den 75.000 Quadratkilometern des Königreiches Bayern 3,5 Millionen Menschen. Hauptstadt war München.

Das Königreich Bayern schloss sich 1834 dem Zollverein an. 1866 schloss es ein Bündnis mit Preußen, nachdem es sich zuvor im preußisch-österreichischen Krieg auf die Seite Österreichs gestellt hatte.

Seit 1753 wurde in Bayern nach dem Konventionsfuß geprägt: Aus der Gewichtsmark von 234 Gramm Feinsilber wurden 10 Konventionstaler geprägt; ein Konventionstaler zählte zwei Gulden, der Gulden 60 Kreuzer, der Kreuzer vier Pfennige, der Pfennig zwei Heller. 1838 wurde die Vereinsmünze eingeführt, bei der nun zwei Taler 3 1/2 Gulden entsprachen. 1857 führte man nach dem Wiener Münzvertrag den 30-Taler-Fuß ein. Aus 500 Gramm Silber wurden nun 30 Taler geprägt. Hauptmünze blieb der Gulden zu 60 Kreuzer.

Die Münzstätte war in München, geprägt wurden Kronen, Dukaten, Taler, Gulden, Kreuzer, Pfennige, Heller.

Hier nun die einzelnen Regenten und verschiedene ihrer Münzen:

Maximilian I Joseph (1799 - 1806 Kurfürst, bis 1825 König)
- 6 Kreuzer, 1824
Ludwig I Karl August (1825 - 1848)
Maximilian II Joseph (1848 - 1864)
- 1 Kreuzer, 1864
Ludwig II Otto Friedrich Wilhelm (1864 - 1886)
- 2 Pfenning, 1868

Bayerische Münzen nach Einführung der Reichswährung finden Sie hier.

 

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