Anzeige




Münzen des Herzogtums Braunschweig in der Zeit der Zollunion, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes


Das Herzogtum Braunschweig ging 1813 aus dem Königreich Westfalen hervor, das von 1807 bis 1813 bestanden hatte. Die
Einwohnerzahl betrug 1813 209.00, 1843 267.000 Menschen.

Dem Zollverein trat das Herzogtum 1844 bei, 1866 wurde es Mitglied des Norddeutschen Bundes.

Seit 1753 wurde im Braunschweiger Gebiet nach dem Konventionsfuß geprägt: Aus der Gewichtsmark von 234 Gramm Feinsilber wurden 10 Konventionstaler geprägt; 1834 wurde der preußische 14-Taler-Fuß eingeführt, 1857 führte man nach dem Wiener Münzvertrag den 30-Taler-Fuß ein. Aus 500 Gramm Silber wurden nun 30 Taler geprägt.

Die Münzstätten waren in Braunschweig (1813 - 1859) und Hannover (ab 1864). Geprägt wurden Taler, Kronen, Dukaten, Mariengroschen, Groschen und Pfennige bzw. Pfenninge.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön, Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog des 19. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher  Münzkatalog von 1800 bis heute, (hier zitiert als AKS), dazu krause publications: Standard Catalog of German Coins (hier zitiert als "Krause"), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") , Gerald Reppa:1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa")


Anzeige





Regenten des Herzogtums Braunschweig und ihre Münzen



Friedrich Wilhelm (1806 - 1815)

Anzeige

 




Karl (1815 - 1830)




1 Pfenning, 1816 (Schön, Braunschweig 037)






Wilhelm (1831 - 1884)




2 Pfennige, 1855 (Schön, Braunschweig 092)





Anzeige