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Münzen des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin in der Zeit der Zollunion, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes


Das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin entstand 1815 aus dem Herzogtum Mecklenburg-Schwerin. Mit dem Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz war es durch eine gemeinsame Ständevertretung verbunden.

Mecklenburg-Schwerin hatte 13.127 Quadratkilometer.Landeshauptstadt war Schwerin.

Bis 1848 prägte das Großherzogtum nach dem alten "Leipziger Fuß" 12 Taler aus der "feinen Mark", führte dann den preußischen 14-Taler-Fuß ein. Der Taler zählte 48 Schillinge, oder 576 Pfennige. 1858 übernahm das Großherzogtum den 30-Taler-Fuß des Wiener Münzvertrages.

1872 ließ das Großherzogtum noch eigene Pfennige prägen, die aber im Widerspruch zum Reichsmünzgesetz von 1873 standen und deshalb 1878 außer Kurs gesetzt wurden.

Die Münzstätten waren in Schwerin bis 1847, ab 1848 dann in Berlin. Geprägt wurden Taler, Schillinge, Sechslinge, Dreilinge, Pfenninge.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön, Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog des 19. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher  Münzkatalog von 1800 bis heute, (hier zitiert als AKS), dazu krause publications: Standard Catalog of German Coins (hier zitiert als "Krause"), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") , Gerald Reppa:1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa")


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Münzen von Mecklenburg-Schwerin vor 1815





Regenten des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin und ihre Münzen



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Friedrich Franz I (1785 - 1815 als Herzog, bis 1837 Großherzog)




1 Pfennig, 1831 (Schön, Mecklenburg-Schwerin 21)




Paul Friedrich (1837 - 1842)


Friedrich Franz II (1842 - 1883)




3 Pfenninge, 1864 (Schön, Mecklenburg-Schwerin 54)







1 Pfenning, 1872 (Schön, Mecklenburg-Schwerin 64







5 Pfennige, 1872 (Schön, Mecklenburg-Schwerin 66)




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