Numismatik: Münzen des Herzogtums Nassau

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Numismatik: Münzen des Herzogtums Nassau

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Münzen des Herzogtums Nassau

Nachdem von den weitverzweigten Linien des Hauses Nassau, zum Beispiel Nassau-Oranien, nur noch Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg übrig waren, wurden die 1806 zum "unteilbaren" Herzogtum Nassau vereinigt.

Nassaus Hauptstadt war Wiesbaden; 1865 zählte das 4708 Quadratkilometer große Land 465.636 Einwohner.

1836 trat das Herzogtum dem Deutschen Zollverein bei, damit auch der Dresdener Münzkonvention. Ab 1857 galt dann auch in Nassau der Wiener Münzvertrag. 1866 wurde Nassau wegen seiner Parteinahme für Österreich im preußisch-österreichischen Krieg von Preußen annektiert.

Die Münzstätten waren in Darmstadt (1808 - 1809), Ehrenbreitstein bei Koblenz (1809 - 1815), Frankfurt (1822), Limburg/Lahn (1815 - 1823) und Wiesbaden (1830 - 1866). Geprägt wurden Dukaten, Taler, Gulden, Kreuzer.

Hier nun die einzelnen Regenten und verschiedene ihrer Münzen:

Friedrich August und Friedrich Wilhelm (Gemeinschaftsprägungen ab 1808)
Friedrich August, Herzog (1803 - 1816)
Friedrich Wilhelm, Fürst (1788 - 1816)
Herzog Wilhelm (1816 - 1839)
Herzog Adolph (1839 - 1866)
- 1 Kreuzer, 18..

 

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