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Münzen des Großherzogtums Oldenburg in der Zeit der Zollunion, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes


Von 1810 bis 1813 Teil des napoleonischen Kaiserreiches erlangte das Großherzogtum Oldenburg durch den Wiener Kongress 1815 seine Unabhängigkeit wieder und trat dem Deutschen Bund bei.

1818 gelangte die Herrschaft Jever - bis dahin im russischen Besitz - an Oldenburg, 1854 erwarb der Großherzog die Herrschaften Knyphausen und Varel. 1843 zählte das zu dem Zeitpunkt 6424 Quadratkilometer große Land 276.000 Einwohner. Hauptstadt war Oldenburg.

1854 trat das das Großherzogtum dem Deutschen Zollverein bei. Für den Bereich Birkenfeld, wo der Gulden 60 Kreuzer zählte, galt die Dresdener Münzkonvention ab 1838; im Stammland selbst wurde der preußische 14-Taler-Fuß erst 1846 verbindlich.

Die Münzstätten waren in Berlin (1815 - 1818), Bremen (1845/46), Hannover (1835 - 1869) Oldenburg (1830 - 1845/46), Wiesbaden (1840). Geprägt wurden Taler, Grote, Schwaren, Groschen.
                     
Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön, Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog des 19. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher  Münzkatalog von 1800 bis heute, (hier zitiert als AKS), dazu krause publications: Standard Catalog of German Coins (hier zitiert als "Krause"), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") , Gerald Reppa:1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa")

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Regenten des Großherzogtums Oldenburg und ihre Münzen


Peter Friedrich Wilhelm (1785 - 1823)
Paul Friedrich August (1829 - 1853)

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Nicolaus Friedrich Peter (1853 - 1900)




3 Schwaren, 1858 (Schön, Oldenburg 23)





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