Numismatik: Münzen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha

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Numismatik: Münzen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha

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Münzen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha

Das Herzogtum Sachsen-Coburg, 1815 als Ergebnis des Wiener Kongresses gebildet, geht zurück auf die Zeit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, als 1641 die sächsischen Herzogtümer die Erbfolge regelten. Damals entstanden das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Ursprungsland des späteren Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenachsowie als weitere Herrschaften der ernestinischen Linie auch das Herzogtum Sachsen-Gotha und Altenburg und das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen. 1815 traten der Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach wie auch der Herzog von Sachsen-Coburg dem Deutschen Bund  bei.

Nach dem Tod des Herzogs Friedrich IV zu Gotha und Altenburg ging mit dem Erbteilungsvertrag von 1826 Gotha an an den Herzog von Sachsen-Coburg. Das Herzogtum mit den beiden Hauptstädten Coburg und Gotha hatte eine Fläche von 1956,5 Quadratkilometern.

Bis 1838 prägte Sachsen-Coburg und Gotha nach dem Konventionsmünzfuß. In Coburg wurde 1837 nach der süddeutschen Münzkonvention der 24 1/2-Gulden-Fuß eingeführt, ab 1857 galt die Wiener Münzkonvention.

Geprägt wurde in Saalfeld (1826 - 1828), Gotha (1828 - 1838) und Dresden (1826/27 und 1841 - 1872). Die Münzen lauteten auf Taler, Dukat, Kreuzer, Groschen, Pfennige.

Hier nun die einzelnen Regenten und verschiedene ihrer Münzen:

Ernst I (1806 - 1844)
Ernst II (1844 1893)
- 2 Groschen, 1865

 

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