Numismatik: Münzen der Herzogtümer Schleswig-Holstein

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Münzen der Herzogtümer Schleswig-Holstein

Die Herzogtümer Schleswig-Holstein wurden verwaltet von der "deutschen Kanzlei" in Kopenhagen: Das Haus Holstein-Gottorp, 1773 auf den russischen Thron gelangt, hatte seine Rechte am Herzogtum an die dänische Krone übertrage, das Herzogtum Schleswig wurde bereits seit 1720 von Dänemark verwaltet. Deshalb wurde auch nur der Landesteil Holstein 1815 Mitglied im Deutschen Bund. Das Herzogtum Schleswig hatte 1840 8964 Quadratkilometer mit 348.000 Einwohnern, in Holstein lebten im gleichen Jahr 455.000 Menschen auf 8617 Quadratkilometern.

Der Versuch des dänischen Königshauses, das Herzogtum Schleswig dem Staat Dänemark einzuverleiben, führte 1848 zum Aufstand und zur Bildung einer "Provisorischen Regierung".

Zwar blieben die Herzogtümer nach dem Londoner Friedensvertrag von 1852 weiter unter dänischer Herrschaft, aber 1864 kam es um diese Frage schließlich zum Krieg zwischen Dänemark auf der einen, Preußen und Österreich auf der anderen Seite. Dänemark musste nach seiner raschen Niederlage Schleswig, Holstein und Lauenburg einer gemeinsamen österreichisch-preußischen Verwaltung überlassen. Nach dem preußisch-österreichischen Krieg von 1866 wurde Schleswig-Holstein dann zur Provinz von Preußen

1813 wurde in den Herzogtümern das dänische Münzsystem eingeführt, wonach der "Rigsbankdaler" 96 Schillinge zählte. In der Prägeanstalt Altona wurden Münzen geprägt, die sowohl dänische wie deutsche Bezeichnungen trugen.

Die Münzstätten waren in Kassel und Clausthal; geprägt wurden Taler, Groschen, Heller.

Hier nun die einzelnen Regenten und verschiedene ihrer Münzen:

Christian VII von Dänemark (1784 - 1808)
Friedrich VI von Dänemark (18098 - 1839)
Christian VIII von Dänemark (1839 - 1848)
Friedrich VII von Dänemark (1848 - 1863)
Provisorische Regierung (1848 - 1851)
- 1 Sechsling, 1850

 

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