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Münzen des Fürstentums Schwarzburg-Rudolfstadt in der Zeit der Zollunion, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes


Im 16. Jahrhundert entstanden aus einer Erbteilung die beiden Grafschaften des Hauses Schwarzburg, nämlich Schwarzburg-Sonderhausen und Schwarzburg-Rudolfstadt. Noch in der Zeit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher
Nation wurden beide zu Fürstentümern
erhoben.

Nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches traten die beiden Fürstentümer 1806 dem Rheinbund, 1815 dem Deutschen Bund und 1834 dem Deutschen Zollverein und seiner Dresdener Münzkonvention bei.

Seit 1857 gilt in den Fürstentümern für die Münzprägung der 30-Taler-Fuß der Wiener Münzkonvention.

Schwarzburg-Rudolfstadt - 940,42 Quadratkilometer groß, Hauptstadt Rudolfstadt - erlangte durch
Gebietsabtretungen und Tausch erst 1816 von Preußen, dann 1823 von Sachsen-Gotha-Altenburg und 1825 von Sachsen-Coburg-Saalfeld die Auflösung noch bestehender Lehensverhältnisse und damit die vollständige Souveränität.

Die Münzstätten waren in Saalfeld (bis 1841),  München (1841 - 1868) und Berlin (1841 - 1898). Geprägt wurden Taler, Gulden, Kreuzer, Groschen, Pfennige..

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön, Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog des 19. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher  Münzkatalog von 1800 bis heute, (hier zitiert als AKS), dazu krause publications: Standard Catalog of German Coins (hier zitiert als "Krause"), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") , Gerald Reppa:1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa")


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Regenten des Fürstentums Schwarzburg-Rudolfstadt und ihre Münzen



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Friedrich Günther (1807 - 1867)




1/4 Kreuzer, 1861 (Schön, Schwarzburg-Rudolfstadt 34)




Albert (1867 - 1869)

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