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Münzen des Fürstentums Waldeck-Pyrmont in der Zeit der Zollunion, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes


Das Fürstentum Waldeck und Pyrmont trat 1807 dem Rheinbund,1815 dem Deutschen
Bund bei.

Residenz des Zwerg-Fürstentums mit einer Fläche von weniger als 70 Quadratkilometer war Arolsen. 1846 zählte das Land knapp 59.000 Einwohner.

1832 trat das Fürstentum dem Deutschen Zollverein bei, damit 1838 auch der Dresdener Münzkonvention. Ab 1857 galt dann auch in Nassau der Wiener Münzvertrag.

Der Fürst von Waldeck und Pyrmont übergab 1868 die Verwaltung des Landes an Preußen, da das Land die mit dem Beitritt zum Norddeutschen Bund verbunden Leistungen nicht mehr aufbringen konnte. Formal blieb das Fürstenhaus aber weiter Souverän des Landes.

Die Münzstätten waren in Arolsen (1824 - 1840), Berlin (1842 - 1867) und Hannover (1867). Geprägt wurden Pfennige, Groschen, Taler.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön, Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog des 19. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher  Münzkatalog von 1800 bis heute, (hier zitiert als AKS), dazu krause publications: Standard Catalog of German Coins (hier zitiert als "Krause"), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") , Gerald Reppa:1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa")

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Regenten des Münzen des Fürstentums Waldeck-Pyrmont und ihre Münzen



Carl August Friedrich (1763 - 1812)
Georg (18107 - 1813)
Georg Heinrich (1813 - 1845)
 Emma, Vormund für ihren Sohn Georg Victor (1845 - 1852)

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Georg Victor (1852 - 1893)




3 Pfennige, 1867 (Schön, Waldeck-Pyrmont 51)




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