Ein Groschen aus Rathenow, geprägt in der Regierungszeit der Hohenzollern,  Friedrich II

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich II, Groschen

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Hohenzollern - Kurfürsten und Markgrafen >Friedrich II, Groschen aus Rathenow
Weitere Themen: Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten  Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Kurfürst und Markgraf FRIEDRICH II

Daten: Friedrich II, "der Eiserne", geboren 1413, wird 1437 zunächst Statthalter in der Markgrafschaft, regierte dann als Markgraf und Kurfürst vom Tod seines Vaters Friedrich I am 20.9.1440 bis Mai 1470, wo er zugunsten seines jüngeren Bruders Albrecht Achilles zurücktrat. Friedrich II starb im Februar 1471.

NOMINAL: Groschen

Material: Silber

Gewicht: 2,5 g

Durchmesser: 27 mm

PRÄGEORT: Rathenow

PRÄGEJAHR: nach 1466

Vorderseite: Adler im Schild; Umschrift: +Fridericus°D°G°IHPI°ELECTOR (+Fridericus°D°G°IHPI°ELECTOR) (nur teilweise erkennbar)

Rückseite: Vierteiliges Wappenschild (Rauten. Löwe, Löwe, Rauten). Umschrift: +HORET°ROUUS°HARCH°ROTERAV (+HORET°ROUUS°HARCH°ROTERAV)(Nach Bahrfeldt, ansonsten kaum entzifferbar)

Münzmeister/Stempelschneider: Münzmeister Michael Hemelporte

Numismatische Besonderheiten: Michael Hemelporte, Münzmeister auch in Havelberg und Königsberg, sollte die Münzen nach dem Fuß der Münzstätte Brandenburg schlagen. Daran hielt er sich: Die "Vorbilder" waren nach den Münzverordnungen untergewichtig!

Zeitgenössische Kaufkraft: Bahrfeldt Bahrfeldt errechnet anhand des Silbergehalts einen Gegenwert von knapp 20 Pfennigen (um 1900).

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 39; Neumann, 2.1d

Erhaltung: schön

Gekauft: Fachhandel, 90,- DM