Hohenzollern-Markgrafen in Brandenburg - Schwabacher Goldgulden aus der Zeit von Albrecht Achilles



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Münzherr: Kurfürst und Markgraf Albrecht Achilles (1470 - 1486)

Historische Daten: Albrecht wurde am 24.11.1414 geboren, regierte von 1470 bis zu seinem Tod am 11. März 1486. Da sich Albrecht kaum in der Mark Brandenburg aufhielt, überließ er die Regierungsgeschäfte weitestgehend seinem Sohn, dem Markgrafen Johann.

Nominal: (Schwabacher) Goldgulden
Material: Gold
Gewicht: 3,4 g
Durchmesser: 28 mm

Prägeort: Schwabach (Franken)
Prägejahr: .o.J.

Vorderseite:
Johannes der Täufer, stehend, rechts neben dem Kopf ein Hirsch (?), zu seinen Füßen Helm mit Federbusch (?). Umschrift: ALBT: MARGh - BRAND:ELTO ( ALBT: MARGh - BRAND:ELTO)
Rückseite: Im Perlenkreis Szepterschild mit Lilienkreus, darin vier Wappen Umschrift: MONETA:NOVA:AVR:SWOBAGH (MONETA:NOVA:AVR:SWOBAGH)

Münzmeister/Stempelschneider:  Hans Rosenberger

Numismatische Besonderheiten:
Der Gulden verweist zwar eindeutig auf die Brandenburger Kurwürde von Albrecht, wird aber wegen ihrer Prägung in Schwabach von E. Bahrfeldt nicht zu den brandenburgischen Münzen gerechnet. Auch E. Neumann folgt dieser Auffassung. Im Unterschied dazu reiht in Adolph Weyl (wie auch Schrötter) zu den Brandenburgern - womit es sich hier um die älteste Brandenburger Goldmünze handelt. Weyl verweist auf mehrere Varianten (Nr. 137 - 140).

Zeitgenössische Kaufkraft: Nach Bahrfeldt entsprach der Goldgulden 33 Groschen. 1468 zahlte man in den deutschen Landen für 100 Kilogramm Gerste im Schnitt 13,3 Gramm Feinsilber.

Erhaltung: sehr schön

Literatur: Bahrfeldt II; Weyl: "Hencklesche..." Nr. 137; E. Neumann, Bd. 1, Teil 3; Günter Schön, AltdeutschlandBattenberg München, 1976): Brandenburg-Franken Nr. 4
Gekauft: Fachhandel, November 1999, 880,- DM


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