Ein Hohlpfennig aus Berlin, geprägt in der Regierungszeit der Hohenzollern,  Joachim I Nestor und Albrecht II, Kurfürsten und Markgrafen von Brandenburg

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Joachim I Nestor, Albrecht II, Hohlpfennig

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten JOACHIM I NESTOR und ALBRECHT II

Daten: Nach dem Tod ihres Vaters Johann Cicero übernehmen seine Söhne Joachim I Nestor, geb. 1484, und Albrecht, geb. 1490, gemeinsam die Markgrafen- und Kurfürstenwürde. Die beiden Brüder herrschen vom 9.1.1499 bis 1513. Dann scheidet Albrecht aus der Regierung Brandenburgs aus, um eine kirchliche Laufbahn einzuschlagen.

NOMINAL: Hohlpfennig

Material: Silber

Gewicht: 0,3 g

Durchmesser: 16 mm

PRÄGEORT: Berlin

PRÄGEJAHR: o. Jahresangabe, zwischen 1508 und 1511, evtl. bis 1516 (Bahrfeldt)

Vorderseite: Zwei Schilde, das linke mit Szepter, rechts mit Adler

Rückseite: -

Münzmeister/Stempelschneider: Für die Zeit 1513 bis 1518 wird Andreas Boldicke als Berliner Münzmeister genannt.

Numismatische Besonderheiten: Der Prägeort Berlin steht zwar fest, umstritten ist in der Fachliteratur aber, ob es sich um eine unter kurfürstlicher, oder unter städtischer Verantwortung geprägte Münze handelt. Bahrfeldt sieht den Pfennig als kurfürstlich an, E. Neumann listet ihn neben vergleichbaren Stücken aus Frankfurt, Stendal usw. unter die Brandenburgischen Städtemünzen.

Zeitgenössische Kaufkraft: -

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 77a, Weyl: "Henckelsche...", Nr. 163, Neumann, 5.19c

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel