Ein Groschen von 1546, geprägt in der Regierungszeit von Johann der Weise, Markgraf der Neumark

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Johann d. Weise (Nebenlinie Brandenburg-Küstrin), Groschen

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MÜNZHERR: Markgraf der Neumark, Johann (d. Weise) von Küstrin

Daten: Johann, geboren als jüngerer Sohn von Markgraf und Kurfürst Joachim I, erbte nach dessen Tod 1335 die Neumark mit den Ländern Sternberg, Crossen und Cottbus. Seine Residenz war Küstrin. Nach dem Tod des kinderlosen Johann, genannt "der Weise", kam es 1571 zur Wiederdervereinigung dieser Landesteile mit der Markgrafschaft Brandenburg.

NOMINAL: Groschen

Material: Silber

Gewicht: 1,8 g

Durchmesser: 23 mm

PRÄGEORT: Crossen

PRÄGEJAHR: 1546

Vorderseite: Brustbild des Markgrafen mit Bart. Umschrift: IOHAN DG MAR BRANDEN ET STE

Rückseite: Kreis mit Adler, Umschrift: GROSS AR IOHAN MAR BRAN 1546

Münzmeister/Stempelschneider:

Numismatische Besonderheiten: Vermutlich eine der letzten Münzen, die der Markgraf schlagen ließ. Das Land Crossen, in dem Johann seine Münzen prägen ließ, war kaiserliches Lehen - weswegen der Kaiser ihm 1545 die Berechtigung absprach, hier markgräfliche Münzen zu schlagen. Zwar hat sich Johann gerechtfertigt, stellte die eigene Prägetätigkeit danach aber faktisch ein.

Zeitgenössische Kaufkraft: Gerhard Gierow beziffert für jene Zeit den Wert einer Kuh mit 60, den eines Schafes mit sechs Groschen.

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 460; Neumann, 6.42, Weyl 388

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel