Ein Groschen, geprägt 1572 in Berlin zur Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Johann Georg aus dem Haus Hohenzollern

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Johann Georg, Groschen

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Hohenzollern - Kurfürsten und Markgrafen >Johann Georg - Groschen
Weitere Themen: Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten  Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Johann Georg

Daten: Geboren am 11. September 1525 trat Johann Georg 1571 die Regierung an. In seiner Regierungszeit kam es zur Wiedervereinigung mit dem Landesteil Küstrin. Johann Georg - Leitspruch "Gerecht und Milde" - starb 1598.

NOMINAL: Groschen (1/21 Goldgulden)

Material: Silber

Gewicht: 1,9 g

Durchmesser: 23 mm

PRÄGEORT: Berlin

PRÄGEJAHR: 1572

Vorderseite: Vierteiliges Wappenschild, in der Mitte das Kurszepter; Umschrift: + IOHAN + GEOR + D + G + MARC + BRAN

Rückseite: Schild mit Kreuz und Reichsapfel, darin die Wertangabe Z1 (21); links vom Schild die Zahl 15, rechts 72. Umschrift: SAC + RO + IMP+AR + CAM + ET + ELEC. Zwischen "ELEC" und "SAC" das Münzmeisterzeichen 

Münzmeister/Stempelschneider: - Conrad Schreck (1572 - zu seinem Tod 1580)

Numismatische Besonderheiten: -

Zeitgenössische Kaufkraft: Laut Gerhard Gierow betrug der Lohn eines Schusters für sechs Paar Schuhreparaturen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts einen Taler, ein Pfund Rindfleisch kostete 24 Pfennige (nach dem Münzfuß von Johann Georg hatte der Groschen 16 Pfennige. Münzmeister Conrad Schreck hatte ein Jahresgehalt von 300 Talern.

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 474; Neumann I, 7.10

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 130,- DM