Ein Sechsgrösacher, geprägt 1622 in Cöln, eine Kippermünze aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Georg Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Georg Wilhelm, Sechsgröscher

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Georg Wilhelm

Daten: Georg Wilhelm, geboren am 3. November 1595, trat nach dem Tod seines Vaters im Dezember 1619 die Regierung an und herrschte als Markgraf und Kurfürst bis zu seinem Tod 1640. Die Kipperzeit kennzeichnet den Beginn seiner Herrschaft, in den Folgejahren wurden im Zuge des 30-jähriges Krieges ganze Landstriche des Kurfürstentums verheert. Georg Wilhelms Regierungszeit wird auch von hohenzollernfreundlichen Autoren als "unglücklich" bezeichnet.

NOMINAL: Sechs Groschen

Material: Silber

Gewicht: 3,9 g

Durchmesser: 25 mm

PRÄGEORT: Cöln

PRÄGEJAHR: 1622 (o.J.)

Vorderseite: Adler, Perlkreis durchbrechend, mit Brustschild, darin Kurszepter; Umschrift: GEORG WILHELM V.G.G.M.Z.B.

Rückseite: Reichsapfel mit Wertangabe "6G"; Umschrift D.H.R.R.E.C.R.V.G.H.CHVR.I.P.Z.G.C.B. 

Münzmeister/Stempelschneider: Jacob Stücke Wardein, Münzmeister Liberius Müller d. Jüngere

Numismatische Besonderheiten:

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Scheffel Korn kostete in der Kipperzeit um 115 Groschen. 

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 699; Neumann I,10.50

Erhaltung: schön

Gekauft: Fachhandel, 38 Mark