Ein Neu-Ruppiner Kipperpfennig, geprägt 1621 in Neu-Ruppin, eine Kippermünze aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Georg Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Georg Wilhelm, Kipperpfennig

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Georg Wilhelm

Daten: Georg Wilhelm, geboren am 3. November 1595, trat nach dem Tod seines Vaters im Dezember 1619 die Regierung an und herrschte als Markgraf und Kurfürst bis zu seinem Tod 1640. Die Kipperzeit kennzeichnet den Beginn seiner Herrschaft, in den Folgejahren wurden im Zuge des 30-jähriges Krieges ganze Landstriche des Kurfürstentums verheert. Georg Wilhelms Regierungszeit wird auch von hohenzollernfreundlichen Autoren als "unglücklich" bezeichnet.

NOMINAL: Pfennig

Material: Kupfer

Gewicht: 0,25 g

Durchmesser: 12 mm

PRÄGEORT: Neu-Ruppin

PRÄGEJAHR: 1621

Vorderseite: Mit Eisenhut oder Helm bedeckter Adler, links und rechts des Kopfes "N" und "R", zwischen den Flügeln Jahreszahl "Z" ind "I".

Rückseite: entfällt 

Münzmeister/Stempelschneider: 1621 - 23 werden Erich Jäger als Münzmeister, Jobst Jäger als Angestellter der Münze genannt. Außerdem gibt es Münzmeister Basilius Bernhardt und einen Wardein Jeremias Steffen.

Numismatische Besonderheiten: Neu-Ruppin hatte wie andere Srädte auch die Erlaubnis, Kupferpfennige zu schlagen, von denen 16 den Wert eines Groschens haben sollten. Im Juni bat der Stadtrat den Kurfürsten, "weiß gesottene" Pfennige zu schlagen, die den Wert eines 1/12 Groschens haben sollten. Ob die Stücke im täglichen Handelsverkehr überhaupt im Verhältnis 1:16 akzeptiert wurden, ist aber mehr als fraglich.

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Scheffel Korn kostete in der Kipperzeit um 115 Groschen. 

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 698 Neumann I,10.79

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 60 Mark