Zwei Groschen, Berlin, geprägt 1653 in Berlin, aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Friedrich Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich Wilhelm, Zwei Groschen

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Hohenzollern - Kurfürsten und Markgrafen >Friedrich Wilhelm, Zwei Berliner Groschen
Weitere Themen:  Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten  Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Provinz: Kurmark Brandenburg

Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688.

NOMINAL: II Groschen (1/12 Taler)

Material: Silber

Gewicht: 3,1 g

Durchmesser: 26 mm

PRÄGEORT: Berlin

PRÄGEJAHR: 1653

Vorderseite: Wappenschild mit Kurszepter in der Mitte; Umschrift: FRID.WILH.V.G.G.M.Z.BR.D.H.R.R.E.C.V.C

Rückseite: Wertbezeichnung mit Jahreszahl: "II - GROSCH - BRANDEN - LANDES - MVNZ - 1653"; Umschrift: Z.M.I.P.Z.G.C.B.S.P.C.W.I.S.Z.C.V.I.H.B.Z.N.F.Z.H.U.M.

Münzmeister/Stempelschneider: Carl Thauer Münzmeister

Numismatische Besonderheiten: Bahrfeldt verweist auf eine Vuielzahl von Stempelvarianten, da von dieser Münze zwischen 1651 und 1660 insgesamt 16 Millionen Stück geprägt wurden. Dadurch kam es auch zu einigen "Fehlern": Bei dem Exemplar hier heißt es auf der Vorderseite "FRID" statt "FRIED".

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. 

Literatur: Bahrfeldt III, Nr. 155, Neumann I, 11.70a

Erhaltung: schön

Gekauft: Fachhandel