Hohenzollern-Markgrafen in Brandenburg - Sechs Pfennige von Friedrich Wilhelm



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Münzherr: Markgraf und Kurfürst Friedrich Wilhelm (1630 - 1688)

Provinz: Kurmark Brandenburg

Historische Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688.

Nominal: Sechs Pfennige (1/2 Groschen)
Material: Silber
Gewicht: 1 g
Durchmesser: 20 mm

Prägeort: Berlin
Prägejahr: .1651

Vorderseite:
Oval mit Kurszepter, über dem Oval Kurhut; Umschrift: FRID.WILH.V.G.G.MARG.Z.BR.D.H.R.R
Rückseite: Wertbezeichnung mit Jahreszahl: "6 - PFENN - BRANDEN - LANDES - MVNZ - 1651"; Umschrift: ERZ.C.V.C.Z.MAGD.I.P.Z.G.C.B.S.POM.H.

Münzmeister/Stempelschneider: Carl Thauer Münzmeister

Numismatische Besonderheiten:
Hier wird offensichtlich auf einer brandenburgischen Landesmünze auf die "Neuerwerbungen" von Pommern und Magdeburg hingewiesen.

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund "bestes Rindfleisch" kostete 1624 in Berlin zehn Pfennige ein Pfund
Schweinefleisch zwölf Pfennige, also einen Groschen. Ein Drucker erhielt für den Satz eines beidseitig bedruckten Bogens mit hundert Abzügen 18 Groschen. Der Jahreslohn einer Magd betrug im norddeutschen Raum um 1650 zwei Taler.

Erhaltung: sehr schön kleine Bruchstelle

Literatur: Bahrfeldt III, Nr. 167, Neumann I, 11.86
Gekauft: Fachhandel, 40,- DM


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