Ein Groschen, Berlin, geprägt 1668 in Berlin als "Übergangsprägung", aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Friedrich Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich Wilhelm, Groschen

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Provinz: Kurmark Brandenburg

Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688.

NOMINAL: Ein Groschen  (1/24 Taler)

Material: Silber

Gewicht: 1,7 g

Durchmesser: 22 mm

PRÄGEORT: Berlin

PRÄGEJAHR: 1668

Vorderseite: Wappenschild mit Kurszepter, über dem Schild der Kurhut; Umschrift: FRID.WILH.D.G.MR.BRAN.

Rückseite: Reichapfel mit der Wertangabe "24", links ein "I", rechts ein "L", darüber Jahreszahl 16 - 68; Umschrift: S.ROM.I.ARCHIC.ET.ELECTOR. Ec.Ec

Münzmeister/Stempelschneider: Johann Liebermann Münzmeister, Werner Eberhard Stempelschneider

Numismatische Besonderheiten: Nach Bahrfeldt ist dieser Groschen eine "Übergangsprägung" zwischen dem Ende der ständischen Prägungen und der Durchsetzung des Zinnaischen Münzfußes.

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. 

Literatur: Bahrfeldt III, Nr. 228, Neumann I, 11.75a

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel