Ein Kupfergroschen, geprägt 1670 in Herford aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Friedrich Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich Wilhelm, Groschen

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Provinz: Stadt Herford

Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688.

NOMINAL: Ein Groschen  (12 Pfennige)

Material: Kupfer

Gewicht: 2,5 g

Durchmesser: 23 mm

PRÄGEORT: Herford

PRÄGEJAHR: 1670

Vorderseite: Im Kreis Kurszepter mit Kurhut oben, links und rechts geteilte Jahreszahl 16 - 70; Umrandung aus Lilien und Punkten

Rückseite: Stadtwappen von Herford, Umschrift: STADT HERVORD, darunter Wertangabe "XII"

Münzmeister/Stempelschneider: ?

Numismatische Besonderheiten:

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. 

Literatur: Neumann I, 11.145; Schrötter 2089

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 75,- DM