Ein Groschen, geprägt 1659 in Halberstadt aus der  Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Friedrich Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich Wilhelm, Groschen

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Hohenzollern - Kurfürsten und Markgrafen >Friedrich Wilhelm, Groschen, Halberstadt
Weitere Themen:  Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten  Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Provinz: Kurmark Brandenburg

Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688.

NOMINAL: Ein Groschen  (1/24 Taler)

Material: Silber

Gewicht: 1,6 g

Durchmesser: 22 mm

PRÄGEORT: Halberstadt

PRÄGEJAHR: 1659

Vorderseite: Brustbild des Kurfürsten n.l., Umschrift: FRID.WILH.V.G.G.M.Z.B

Rückseite: Kurszepter im verzierten Oval, darunter im Schild Wertangabe "24", ganz unten geteilte Jahreszahl 16 - 59;Umschrift: D.H.R.R.ERTZ.C.V.C.F.Z.H.V.M.

Münzmeister/Stempelschneider: ?

Numismatische Besonderheiten: Das Fürstentum Halberstadt war erst 1650 zur Markgrafschaft Brandenburg gekommen, und die Halberstädter Münze prägte dann - sehr zum Missfallen der Berliner Münze - bis 161 Groschen, die für den Umlauf in der Kurmark bestimmt waren. Dies hätte die Berliner Münze gern untersagen lassen, doch insgesamt wurden trotzdem rund um fünf Millionen Groschen geprägt, die sich nach dem Münzkatalog von Schrötter, auf den Neumann verweist, in 85 (!) verschiedenartige Katalognummern differenzieren lassen. 

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. 

Literatur: Neumann I, 11.85; Weyl 4694, Schrötter 1336

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 55,- DM