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Groschen, Halberstadt
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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Friedrich Wilhelm Provinz: Kurmark Brandenburg Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1620, übernahm nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft als Markgraf und Kurfürst, ging als "Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst" in die Geschichte ein. 1648, nach dem Ende des 30-jährigen Krieges, erwarb Hinterpommern, Magdeburg, Halberstadt und Minden, ,löste 1660 Preußen aus dem polnischen Staat, schlug 1675 bei Fehrbellin das schwedische Heer. Friedrich Wilhelm gilt als Begründer des preußischen Berufsbeamtentums. Er regierte bis zu seinem Tod 1688. NOMINAL: Ein Groschen (1/24 Taler) Material: Silber Gewicht: 1,6 g Durchmesser: 22 mm PRÄGEORT: Halberstadt PRÄGEJAHR: 1659 Vorderseite: Brustbild des Kurfürsten n.l., Umschrift: FRID.WILH.V.G.G.M.Z.B Rückseite: Kurszepter im verzierten Oval, darunter im Schild Wertangabe "24", ganz unten geteilte Jahreszahl 16 - 59;Umschrift: D.H.R.R.ERTZ.C.V.C.F.Z.H.V.M. Münzmeister/Stempelschneider: ? Numismatische Besonderheiten: Das Fürstentum Halberstadt war erst 1650 zur Markgrafschaft Brandenburg gekommen, und die Halberstädter Münze prägte dann - sehr zum Missfallen der Berliner Münze - bis 161 Groschen, die für den Umlauf in der Kurmark bestimmt waren. Dies hätte die Berliner Münze gern untersagen lassen, doch insgesamt wurden trotzdem rund um fünf Millionen Groschen geprägt, die sich nach dem Münzkatalog von Schrötter, auf den Neumann verweist, in 85 (!) verschiedenartige Katalognummern differenzieren lassen. Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. Literatur: Neumann I, 11.85; Weyl 4694, Schrötter 1336 Erhaltung: sehr schön Gekauft: Fachhandel, 55,- DM
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