Hohenzollern-Markgrafen in Brandenburg - Sechs Pfennige von Friedrich III



Anzeige




Münzherr: Markgraf und Kurfürst Friedrich III (1688 - 1713)

Provinz: Kurmark Brandenburg

Historische Daten: Friedrich, geboren 1657, übernahm nach dem Tod seines Vaters nach dem Tod seines Vaters Friedrich Wilhelm die Kurfürstenwürde 1688 zunächst als Friedrich III. Sein wichtigstes Ziel war es aber, die Königswürde zu erlangen. 1695 tritt er den Landkreis Schwiebus an das Kaiserhaus ab, erhält dafür die Anwartschaft auf das Fürstentum Ostfriesland, vereinbart 1695 die "Erbverbrüderung" mit den schwäbischen Zollern. Am 18. Januar 1701 schließlich wird er in Königsberg als Friedrich I, König in Preußen gekrönt. Als König in Preußen regiert er bis zu seinem Tod 1713.

Nominal: Sechs Pfennige Brandenburger Landesmünze
Material: Silber
Gewicht: 1,2 g
Durchmesser: 19 mm

Prägeort: Minden
Prägejahr: .1695

Vorderseite:
Gekrönter Adler mit Kurszepter auf der Brust, an den Fängen des Adlers Münzmeisterzeichen BH
Rückseite: Wertangabe - 6 - PF:BRAN - DENB:LAND - MVNTZ - 1695

Münzmeister/Stempelschneider: Bastian Hille

Numismatische Besonderheiten:
Der Typ wurde geprägt zwischen 1693 und 1700 in Berlin, Stargard, Magdeburg und Minden.

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Liter Milch kostete in Berlin 1701 sieben Pfennige.

Erhaltung: schön

Literatur: Neumann I, 12.22d, Schrötter 653
Gekauft: Fachhandel


Anzeige