Ein Dreipölker, geprägt 1625 in Königsberg in Preußen, aus der Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Georg Wilhelm aus dem Haus Hohenzollern

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Georg Wilhelm, Dreipölker

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MÜNZHERR: Markgrafen und Kurfürsten Georg Wilhelm

Daten: Georg Wilhelm, geboren am 3. November 1595, trat nach dem Tod seines Vaters im Dezember 1619 die Regierung an und herrschte als Markgraf und Kurfürst bis zu seinem Tod 1640. Die Kipperzeit kennzeichnet den Beginn seiner Herrschaft, in den Folgejahren wurden im Zuge des 30-jähriges Krieges ganze Landstriche des Kurfürstentums verheert. Georg Wilhelms Regierungszeit wird auch von hohenzollernfreundlichen Autoren als "unglücklich" bezeichnet.

NOMINAL: Dreipölker

Material: Silber

Gewicht: 1,05 g

Durchmesser: 18 mm

PRÄGEORT: Königsberg i. Preußen

PRÄGEJAHR: 1625

Vorderseite: Vierteiliges Wappen mit Kurszepter in der Mitte; Umschrift: GEWIM.MA (3)BR.S.R.I.E (?)

Rückseite: Wertangabe 24 in gekröntem Reichsapfel, darüber geteilte Jahreszahl 2 - 5; Umschrift: MONE.NO. DVC.PRVS

Münzmeister/Stempelschneider: -

Numismatische Besonderheiten: Mit anderem Wappen wurde dieser Typ bereits 1624 geschlagen, 1625 dann mit diesem Wappen in einer Auflage von 5.459.762 Exemplaren und dann weiter in weit geringeren Auflagen bis 1633

Zeitgenössische Kaufkraft: Ein Pfund Schweinefleisch kostete 1624 in Berlin zwölf Pfennige, also einen Groschen. 

Literatur: Neumann I, 10.112; Weyl 3252

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: ebay, April 2006, 9,25 Euro