Ein Adler-Hohlpfennig (Strahlenrand-Hohlpfennig) aus Salzwedel, geprägt in der Regierungszeit der Hohenzollern, Friedrich I und Friedrich II

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Münzen der Hohenzollern in Brandenburg: Friedrich I und Friedrich II, Salzwedeler Adlerpfennig

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MÜNZHERR: Kurfürst und Markgraf FRIEDRICH II/Stadt Salzwedel

Daten: Friedrich II, "der Eiserne", geboren 1413, wird 1437 zunächst Statthalter in der Markgrafschaft, regierte dann als Markgraf und Kurfürst vom Tod seines Vaters Friedrich I am 20.9.1440 bis Mai 1470, wo er zugunsten seines jüngeren Bruders Albrecht Achilles zurücktrat. Friedrich II starb im Februar 1471.

NOMINAL: Pfennig

Material: Silber

Gewicht: 0,2 g

Durchmesser: 14 mm

PRÄGEORT: Salzwedel

PRÄGEJAHR: zwischen 1415 und 1470, eventuell 1428 - 1453

Vorderseite: Salzwedeler Wappen: Nach links schauender halber Adler, rechtsein Schlüssel

Rückseite: entfällt

Münzmeister/Stempelschneider: Für 1430 werden als Münzherren en Claus Coldener und ein Heinrich Brunow genannt, 1436 ist Goswin Kumhar als Münzmeister verzeichnet, 1437 Goswin Kumar und Gobel Boland.

Numismatische Besonderheiten: Bahrfeldt verweist darauf, dass der Rat der Stadt zumindest den Münzmeister Goswin Kumhar angewiesen hat, nach lübischen statt nach den in Brandenburg üblichen Regeln zu münzen. Das beruhte darauf, dass die Handelsbeziehungen Salzwedels in den lübischen Raum enger waren als in die Mark Brandenburg. Nach Bahrfeldt wurde zumindest in der Zeit von 1428 bis 1453 nach lübischen Regeln geprägt, das heißt, eine Mark brandenburgisches Silber entsprach drei  lübischen Mark.

Zeitgenössische Kaufkraft: ?

Literatur: Bahrfeldt II, Nr. 21b; Weyl: Neumann, 2.13

Erhaltung: schön

Gekauft: ebay, Oktober 2008, 5,50 Euro