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Die Münzen der Markgrafen und Kurfürsten der Hohenzollern in Brandenburg bis zur Gründung des Königreichs Preußen


1411 beauftragte Kaiser Sigismund den  Nürnberger Burggrafen Friedrich mit der Verwaltung der Markgrafschaft Brandenburg, die zu diesem Zeitpunkt          einen wirtschaftlichen und politischen Tiefpunkt erreicht hatte. Unter der Herrschaft der Hohenzollern fand das Land nun allmählich den Anschluss an die       allgemeine Entwicklung im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation - und begann gleichzeitig der Aufstieg des Hauses Hohenzollern, der knapp 300 Jahre später, im Jahr 1701, unter Kurfürst Friedrich III zur Gründung des Königreiches Preußen führen sollte.  

Als weiterführende Literatur zum Thema     empfehle ich den Katalog "Brandenburg-preußische Münzprägungen unter der Herrschaft der Hohenzollern", hier Band 1, von Erich Neumann, erschienen 1997 im Münzzentrum Verlag Köln, das Buch von Emil Bahrfeldt "Das Münzwesen der Mark Brandenburg", Band II und III (Berlin 1890, Reprint Leipzig 1980). Ergänzend dazu ist der von Adolph Weyl bearbeitete Katalog "Die Paul Henckelsche Sammlung Brandenburg-preußischer Münzen und Medaillen" (Berlin, 1877; Reprint Berlin 1987) zu nennen, der insbesondere für die Katalogisierung der "brandenburgischen Nebengebiete" unerlässlich ist. Für die Zeit von Friedrich Wilhelm und Friedrich, also von 1640 bis 1701, kommt noch der Standardkatalog von        Friedrich Freiherr von Schrötter "Die Münzen Friedrich Wilhelms, des Großen Kurfürsten und Friedrich III von Brandenburg" (Berlin, 1913, Reprint-Ausgabe 1978 im Numismatischen Verlag Wolfgang Winkel, Bielefeld) hinzu.

Neue Forschungsergebnisse zum Thema der Helmhohlpfennige, die gemeinhin in die Anfangszeit der              Hohenzollernherrschaft gelegt werden, präsentiert Lothar Tewes in "Die brandenburgischen Helmhohlpfennige von 1369 bis 1508" in "Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik", 1998. Hilfreich bei der Bestimmung der Kaufkraft ist der Aufsatz von Gerhard Gierow "Vom Wert des Geldes in Brandenburg-Preußen" in "Festschrift des Numismatischen Clubs Berlin-Pankow", Berlin 1997

Hier finden Sie folgende Münzen dieser Herrscher (Numerierung nach E. Neumann und Bahrfeldt):


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Denare der Wittelsbacher und letzeburger Markrafen in der Mark Brandenburg



Frühere Münzen, Denare, der Wittelsbacher und luxemburger (letzeburger) Markgrafen in der Mark Brandenburg






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Die Markgrafen und Kurfürsten der Hohenzollern in Brandenburg


Friedrich I (1411 - 1440) und Friedrich II (1440 - 1470)




Helm-Hohlpfennig Frankfurt/Oder (Bahrfeldt II, 16d - Neumann I, 2.11)











  Adler-Hohlpfennig aus Stendal (Bahrfeldt II, 19k - Neumann I, 2.12)




Friedrich II (1440 - 1470)


Albrecht Achilles (1470 - 1486)







Johann Cicero (1486 - 1499)


Joachim I Nestor und Albrecht II (1499 - 1513)




  Berliner Hohlpfennig, 1508 - 1516 (Bahrfeldt II, 77a - Neumann I, 5.19c)






  Berliner Groschen 1510 (Bahrfeldt II, 187 - Neumann I, 5.4b)




Joachim I Nestor allein (1513 - 1535)


Herzogtum Preußen unter Albrecht II (Albrecht von Brandenburg (1529 -1569)




  Groschen von 1540



Joachim II Hektor (1535 - 1571)





  Berliner Dreier, 1556 (Bahrfeldt II, 365 - Neumann I, 6.18a)





Johann von Küstrin, Markgraf der Neumark, Nebenlinie (1535 - 1571)
                               






Joachim Friedrich (1598 - 1608)


Johann Sigismund (1608 - 1619)


Provinzprägungen Neumark



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Georg Wilhelm (1619 - 1640)


Kurfürstliche Kippermünzen















1/12 Taler, Berlin, 1687 (Bahrfeldt III, 281 - Neumann I, 11.69a)



















Groschen Halberstadt, 1657 (Neumann I, 11.85; Weyl 4671)












Kupfergroschen (12 Pfennige), 1670 (Neumann I,11.145 - Schrötter 2089)



Provinzprägungen für das Herzogtum Preußen






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