Randpfennig aus der Zeit der Wenden, geprägt ca.1000 im Raum der späteren Mark Brandenburg

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Slawischen Fürsten in Brandenburg - anonyme Prägungen

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MÜNZHERR: anonyme Prägung

PROVINZ/REGION: Siedlungsgebiet der Wenden

Daten: Etwa ab 950 prägen die an der Grenze zu Sachsen lebenden Wenden eigene Münzen.

NOMINAL: Randpfennig

Material: Silber

Gewicht: 1,25 g

Durchmesser: 19 mm

PRÄGEJAHR: ca. um 1000

Vorderseite: Kreuz (oder stilisierte Holzkirche) in der Mitte, am Rand ein Kringel (?) und ein weiteres, kleines Kreuz, alles von neun Keilen umrahmt.

Rückseite: entfällt

Literatur: Manfred Olding Münzenhandlung Osnabrück, Lagerliste 20, Nr. 241 (November/Dezember 2003), Weege: Deutsche Münzen

Numismatische Besonderheiten: Die bei Weege abgebildete Münze - hier eine Variante - bezieht sich auf die Dannenberg-Nr. 1327; Olding gibt als Bezug Dannenberg 1329 und Gumowski 38 an. Dannenberg bennent als Prägezeit die Jahre zwischen 990 und 1000, vermerkt das hier geschilderte Münzbild als Rückseite, wobei auf der Vorderseite sich das Bild eines Tempels befinden sollte, der aber oft bei der Prägung der Rückseite wieder zerstört wurde.

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Münzhandlung Olding, 22.11.03, 125 Euro