Ein Denar von Otto VIII, der Faule,  wittelsbacher Markgrafen in der Mark Brandenburg

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Wittelsbacher und luxemburger  Markgrafen in Brandenburg - Otto VIII

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MÜNZHERR: Markgraf OTTO VIII, der Faulige

Daten: Otto VIII, geboren ca. 1341, wird in Brandenburg 1360 Mitregent seines Bruders Ludwig II, ist nach dessen Tod 1365 alleiniger Markgraf. Wegen einer Krankheit wird er"der Faulige" genannt. 1373 muß der letzte Markgraf aus dem Haus der Wittelsbacher zugunsten der kaiserlichen Familie der Luxemburger abdanken. Otto VIII stirbt 1379 in Landshut.

NOMINAL: Denar

Material: Silber

Gewicht: 0,6 g

Durchmesser: 15 mm

PRÄGEORT: Münzstätten in Salzwedel, Stendal, Berlin, Brandenburg/H., Kyritz, Prenzlau, Königsberg/N. oder Bärwalde, möglicherweise Beeskow, Guben und Luckau.

PRÄGEJAHR: zwischen 1370 und 1375

Vorderseite: Stehender Markgraf, in jeder Hand ein Trinkhorn (?); nach links verprägt.

Rückseite: "O.O.T.T." in den Winkeln eines Kreuzes.

Münzmeister/Stempelschneider: Keine Münzmeister genannt.

Numismatische Besonderheiten: Bahrfeldt betont den schlechten Gehalt und die schlechte Prägung der Münze. Dannenberg sieht die letzten Regierungsjahre von Otto VIII als die Prägezeit des Denars, hält auch eine Prägung nach dem Rücktritt für möglich. Die Trinkhörner könnten eine Anspielung auf den 1373 geschlossenen Vertrag von Fürstenwalde sein.

Zeitgenössische Kaufkraft: Nach Dannenberg zwischen zwei und vier DM. In der Abgabeordnung von 1375 wurde der Wert eines Huhnes mit zwei Denaren angesetzt

Literatur: Bahrfeldt I, Nr. 625; Dannenberg "Denare", Nr. 258

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel