Ein Denar von Ludwig II, der Römer und Otto VIII, der Faule,, wittelsbacher Markgrafen in der Mark Brandenburg, geprägt um 1360

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Wittelsbacher und luxemburger  Markgrafen in Brandenburg - Ludwig II und Otto VIII, Denar

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Wittelsbacher und Luxemburger Markgrafen >Ludwig II und Otto VIII, Denar
Weitere Themen: Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Markgraf LUDWIG II, der Römer; eventuell gemeinsam mit seinem Bruder OTTO VIII, der Faulige

Daten: Ludwig II, geb. ca. 1330, regierte als Nachfolger seines Bruders Ludwig I in der Markgrafschaft von 1351 bis 1365. Wegen seiner italienischen Erziehung trägt er den Beinamen "der Römer". Ca. 1360 nimmt er seinen jüngeren Bruder Otto VIII als Mitregenten in die Brandenburger Regierung auf. 1362 übertragen die beiden Brüder befristet auf drei Jahre die Regierungsgewalt in der Mark dem Magdeburgischen Erzbischof Dietrich von Portitz.

NOMINAL: Denar

Material: Silber

Gewicht: 0,5 g

Durchmesser: 13 mm

PRÄGEORT: Münzstätten in Salzwedel, Stendal, Berlin, Brandenburg/H., Kyritz, Prenzlau, Königsberg/N. oder Bärwalde, möglicherweise Beeskow, Guben und Luckau.

PRÄGEJAHR: um 1360

Vorderseite: Stehender Markgraf mit Blumen

Rückseite: Verwurzelte Pflanze (?)

Münzmeister/Stempelschneider: In Kyritz wird 1356 Münzmeister Bruno genannt. Hermann von Dalen ist 1360 Münzmeister in Stendal. In Brandenburg/H. werden 1356 die Münzmeister Werner v. Luchin und Merse aufgeführt, in Prenzalu ebenfalls 1356 Heise Brand. In Königsberg ist 1356 Nicolaus Lyst Münzmeister und Münzpächter, Bruno Goldschmidt Münzpächter. Thilo v. Bruck ist 1356 Münzmeister in Berlin.

Numismatische Besonderheiten: Weyl ordnet den Denar nach Weidhas zu Markgraf Waldemar, den Askaniern. Bahrfeldt sieht ihn dann bei den "unbestimmten Denaren" der bayerischen Zeit. Dannenberg verlegt den Denar in die Zeit um 1360.

Zeitgenössische Kaufkraft: Nach Dannenberg zwischen zwei und vier DM.

Literatur: Bahrfeldt I, Nr. 669; Weyl: "Henckelsche..." Nr. 72, Dannenberg "Denare", Nr. 241

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: ebay-Auktion, Februar 2004, 6,55 Euro