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Münzen des Großherzogtums Baden in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis 1918


Das Großherzogtum Baden mit der Hauptstadt Karlsruhe entstand 1806 aus dem 1803 gebildeten Kurfürstentum Baden. Es hatte eine Fläche von 15.334 Quadratkilometern, zählte 1843 1.335.000 Einwohner.

Baden trat dem Reich bei seiner Gründung am 15. November 1870 bei, behielt aber etliche Reservatrechte.

Im Zuge des Zusammenbruchs des Kaiserreichs und der Revolution verzichtete Großherzog Friedrich II am 22. November 1918 auf den Thronanspruch. Am 21. März 1919 erhielt Baden eine neue Verfassung, wurde zum Freistaat innerhalb des zur Republik gewordenen Deutschen Reiches.

Münzstätte von Baden war Karlsruhe (seit 1827).

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich Günter Schön, Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute (hier zitiert als AKS).


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Badische Münzen vor 1871





Regenten des Großherzogtums Baden und ihre Münzen



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Friedrich I (1852 - 1856 als Prinzregent, Großherzog bis 1907)




5 Reichmark, 1895 (Schön, Baden 09)






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Friedrich II (1907 - 1918)

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