Numismatik: Münzen in Deutsch-Ostafrika, Kolonialmünzen

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Numismatik: Kolonialmünzen in Deutsch-Ostafrika

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Münzen in Deutsch-Ostafrika, Schutzgebiet und Kolonie des Deutschen Reiches

1884 ließ sich der deutsche Kaufmann Karl Peters im Abkommen von Usambara von einheimischen Stammesfürsten "Hoheitsrechte" übertragen. Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft erwarb ebenfalls von Stammeshäuptlingen ein Jahr größere Territorien. 1886 wurde Ostafrika durch das deutsch-britische Abkommen zwischen den beteiligten Mächten in Einflusszonen  aufgeteilt, wobei dem Sultan zunächst noch ein Küstenstreifen aus dem Festland zugesprochen wurde, auf den er aber 1888 verzichtete. Aufstände der Einheimischen gegen die deutsche Vorherrschaft führten dazu, dass das gesamte Gebiet 1891 zum "Schutzgebiet" erklärt wurde. 1907 wurde eine "zivile" Kolonialverwaltung eingerichtet.

Nach dem ersten Weltkrieg verlor Deutschland auch seine Kolonie Deutsch-Ostafrika, musste sie an den Völkerbund abtreten, der sie nun unter dem Namen Tanganyika Territory als britische Kolonie führte.

Hauptstadt des 1914 rund 995.000 Quadratkilometer großen Territoriums Deutsch-Ostafrika war Daressalam. Das Land zählte und 7.650.000 Einwohner. Während des Weltkrieges verlegte die deutsche Kolonialverwaltung ihren Sitz nach Tabora.

Münzstätten für Deutsch-Ostafrika waren Berlin und Hamburg. 1916 wurden während des Krieges in Tabora Notmünzen geprägt. Der in Ostafrika verbreitete Maria-Theresia-Taler entsprach zwei Rupien. Die Rupie wurde 1899 zu 1,37 Reichsmark gerechnet.

Hier nun verschiedene Münzen aus Deutsch-Ostafrika:

Ausgaben der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft
1 Pesa, 1892 (Schön, Deutsch-Ostafrika 01)
Ausgaben des Auswärtigen Amtes
1 Heller, 1904 (Schön, Deutsch-Ostafrika 06)
1 Rupie, 1905 (Schön, Deutsch-Ostafrika 13)
Notprägungen Tabora
20 Heller, 1916, (Schön, Deutsch-Ostafrika 18)

 

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