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Deutschland zwischen 1918 und 1945 - Münzen der Freien Stadt Danzig

Nach dem Friedensschluss von Versailles musste das Deutsche Reich eine Anzahl von Gebieten abtreten, darunter auch die
Stadt Danzig, die nun als "Freie Stadt Danzig" von deutschen und polnischen Bewohnern gemeinsam verwaltet werden sollte. Tatsächlich hatten Deutsche und Polen aber praktisch getrennte Verwaltungen, gab es sogar verschiedene Postämter.

Als Währung hatte man in Danzig zunächst die Mark, aufgeteilt in 100 Pfennige, nach der Währungsreform vom 20. Oktober 1923 dann den Gulden, ebenfalls aufgeteilt in 100 Pfennige. Bis 1935 standen 25 Danziger Gulden in fester Währungsparität zu einem britischen Pfund Sterling.

Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde Danzig von deutschen Truppen besetzt und ins Deutsche Reich eingegliedert. Nach dem Sieg der Alliierten über den Nationalsozialismus wurde Danzig Polen zugesprochen.
                     

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich Günter Schön, Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute (hier zitiert als "AKS"). .


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Münzen der Freien Stadt Danzig




1 Pfennig, 1923 (1923 - 1937, Schön 03)






2 Pfennige, 1926 (1923 - 1937, Schön 04)






5 Pfennig, 1932 (Schön 13)






10 Pfennig, 1932 (Schön 14)





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