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Notmünzen im Deutschen Reich, regionale Kriegsmünzen, Ersatz- und Inflationsgeld - Freie Hansestadt Hamburg


Die Inflation von 1923 machte Münzen als Zahlungsmittel praktisch wertlos. Angesichts des rapiden stündlichen Wertverfalls der Mark war immer davon auszugehen, dass der reine Materialwert einer gerade geprägten Münze bei Ausgabe bereits um einiges höher als der Nominalwert ist.

In Hamburg, das in der Zeit des Kaiserreiches eigene Münzen prägte, versuchte man das Problem zu lösen, in dem man zum einen von vornherein einen hohen Nominalwert benannte, zum anderen, in dem man als Währungseinheit nicht mehr die Mark, sondern eine "Verrechnungsmarke" benannte.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich Günter Schön, Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute (hier zitiert als "AKS").


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Hamburger Münzen vor 1918





 




Hamburger Notmünzen in der Zeit der Weimarer Republik

Prägungen der Freien und Hansestadt Hamburg


Prägungen Hamburgische Bank von 1923 AG




1/10 Verrechnungsmarke, 10 Pfennig, 1923 (Schön, Staatliche Notmünzen 45)




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