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Münzen für die im Weltkrieg II vom Deutschen Reich besetzten Gebiete - Ghetto Litzmannstadt


Spätestens mit der Besetzung Polens durch das Deutsche Reich beginnen auch
die unmittelbaren Vorbereitungen zur Ausrottung der europäischen Juden. Im Getto von Lodz - auf Deutsch Litzmannstadt - werden auf einer Fläche von etwa vier
Quadratkilometern 160.000 Juden zusammen gepfercht und bis zu ihrem Abtransport in die Todeslager zur Zwangsarbeit in den deutschen Betrieben verpflichtet.

Der Besitz von deutschen oder ausländischen Zahlungsmitteln war den Juden in Litzmannstadt verboten, weswegen die "Selbstverwaltung" des Ghettos gezwungen war, unter deutscher Aufsicht das eigene Ghetto-Geld auszubringen.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich Günter Schön, Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute (hier zitiert als "AKS").

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Münzen für das Ghetto Litzmannstadt




10 Mark, 1943 (Schön, Litzmannstadt 4)




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