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Münzen im besetzten Deutschland - die Alliierte Mililtärregierung


Der Weltkrieg II endete am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches - und damit dem
faktischen Ende des einheitlichen deutschen Staates.

Bereits auf den Konferenzen von Teheran und Jalta hatten die Alliierten beschlossen, Deutschland in Besatzungszonen aufzuteilen. Zwar war die Teilung Deutschlands in zwei Staaten nie das erklärte Ziel der westlichen Siegermächte USA, Großbritannien und Frankreich sowie der Sowjetunion, aber die zunehmenden Spannungen zwischen westlichen Siegermächten und Sowjetunion, der Ende der 40er Jahre ausbrechende Kalte Krieg führten genau zu diesem Ergebnis.

Doch zunächst existierte das Deutsche Reich zumindest formal fort, wenn es nun auch eine alliierte Militärregierung hatte.

In Berlin (A), München (D), Muldenhütten (E), Stuttgart (F) und Karlsruhe (G) wurden mit der Aufschrift "Deutsches Reich" schon bald nach Kriegsende unter alliierter Aufsicht Münzen geprägt.

Als Literatur zu den Münzen dieser Zeit empfehle ich Günter Schön, Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute (hier zitiert als "Schön") sowie Arnold, Küthmann, Steinhilber: Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute (hier zitiert als "AKS").


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Münzen der Alliierten Militärregierung für das besetzte Deutschland





10 Reichspfennig, 1947, Stuttgart (1945 - 1948, Schön 98)




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