Münzen der Reichsstadt Hall am Kocher (Schwäbisch Hall) im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation


Hall am Kocher, auch als Schwäbisch-Hall bekannt, im Schwäbischen Kreis gelegen, wurde 1276 zur freien Reichsstadt. Das Münzrecht wurde der Stadt 1396 zugesprochen, erste Münzen datieren aber aus dem 12. Jahrhundert. Hall prägte bis 1798 eigene Münzen, und zwar in Hall am Kocher (Schwäbisch-Hall) Nürnberg, Regensburg und Stuttgart.

Im 13. und 14. Jahrhundert erlangte der Händlein-Heller zentrale Bedeutung für die Münzprägung der Stadt.

Spätere Nominale lauteten auf Taler, Pfennig, Kreuzer, Dukat.

Als Literatur zu den Münzen dieser Epoche empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön: Altdeutschland  (hier zitiert als "Schön-Altdeutschland"), Gerhard Schön: Deutscher Münzkatalog des 18. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön"), krause publications: Standard Catalog of German Coins (ohne Österreich), hier zitiert als "Krause"), Krause, Mishler: World Coins, 1601 - 1700 (mit Österreich, hier zitiert als KM), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") sowie Gerald Reppa: 1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa").


Anzeige



Die Stadt Hall und ihre Münzen


Anzeige

 







Händlein-Heller, 13. Jahrhundert (Reppa, Schwäbisch Hall, 4.911.000.050




Anzeige