Münzen des Erzbistums und Kurfürstentums Köln im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation


Köln, gelegen im Kurrheinischen Kreis, wurde 313 als Bischofssitz gegründet, 785 dann zum Erzbistum,1356 zum geistlichen Kurfürstentum.

Erste Münzen  entstanden um 960. Köln prägte bis 1777 eigene Münzen, wurde 1801 säkularisiert.

Münzstätten waren Arnsberg (?), Bonn, Deutz, Koblenz, Mainz, Münster, Rheinberg, Poppelsdorf, Werl und Zons. Die Münzen des Erzbistums lauteten auf: Heller, Taler, Albus, Stüber, Dukat, Groschen (Mariengroschen).

Als Literatur zu den Münzen dieser Epoche empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön: Altdeutschland  (hier zitiert als "Schön-Altdeutschland"), Gerhard Schön: Deutscher Münzkatalog des 18. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön"), krause publications: Standard Catalog of German Coins (ohne Österreich), hier zitiert als "Krause"), Krause, Mishler: World Coins, 1601 - 1700 (mit Österreich, hier zitiert als KM), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") sowie Gerald Reppa: 1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa").


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Regenten des Erzbistums und Kurfürstentums Köln und ihre Münzen



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Philipp II von Daun-Oberstein (1508 - 1515)
Hermann V. von Wied (1515 - 1547)
Adolf III von Schauenburg (1547 - 1556)
Anton von Schauenburg (1556 - 1558)
Johann Gebhard von Mansfeld (1558 - 1562)
Friedrich IV. von Wied (1562 - 1567)
Salentin von Isenburg (1567 1577)
Gebhard Truchseß von Waldburg (1577 - 1583)
Ernst von Bayern (1583 - 1612)
Ferdinand von Bayern (1612 - 1650)
Maximilian Heinrich von Bayern (1650 - 1688)
Sedisvakanz (1688)
Josef Klemens von Bayern (1688 - 1723)


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Klemens August von Bayern (1723 - 1761)




1/4 Stüber, 1760 (Schön, Köln 46)




Sedisvakanz (1761)
Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1761 -  1784)


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