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Münzen des Bistums Münster im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation


Das Bistum Münster im Niederrheinisch-Westfälischen Kreis wurde im Jahr 802 gegründet.

Erste Münzen wurden 1228 geprägt, die Prägezeit dauerte bis 1801,

1802 wurde das Bistum säkularisiert und geteilt. 1814 kam Münster an Preußen.

Prägestätten für das Bistum Münster waren Augsburg, Bonn, Clausthal und Münster. Die Münzen lauteten auf Taler, Pfennig, Mariengroschen, Dukat.

Als Literatur zu den Münzen dieser Epoche empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön: Altdeutschland  (hier zitiert als "Schön-Altdeutschland"), Gerhard Schön: Deutscher Münzkatalog des 18. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön"), krause publications: Standard Catalog of German Coins (ohne Österreich), hier zitiert als "Krause"), Krause, Mishler: World Coins, 1601 - 1700 (mit Österreich, hier zitiert als KM), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") sowie Gerald Reppa: 1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa").

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Regenten des Bistums Münster und ihre Münzen


Erich I von Sachsen-Lauenburg (1508 - 1522)
Friedrich III von Wied (1522 - 1532)
Franz von Waldeck (1532 - 1553)
Johann IV von Hoya (1566 - 1574)
Ferdinand von Bayern (1611 - 1650)
Sedisvakanz (1650 - 1651)
Christof Bernhard von Galen (1650 - 1678)
Sedisvakanz (1683)
Sedisvakanz (1688)


Friedrich Christian von Plettenberg (1688 - 1706)



3 Pfennige, 1703 (Schön, Münster-Bistum  03)




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Sedisvakanz (1706)
Franz Arnold von Wolff-Metternich (1707 - 1718)
Sedisvakanz (1718 - 1719)


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Klemens August von Bayern (1719 - 1761)




3 Pfennige, 1754 (Schön. Münster-Bistum 33)




Sedisvakanz (1761 - 1762)
Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1762 1784)
Sedisvakanz (1801)

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