Münzen der Reichsstadt Regensburg im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation


Regensburg  - gelegen im Bayerischen Kreis - wurde bereits im Jahr 470 zum Bischofssitz. Regionale bischöfliche Münzen sind aus dem 11. Jahrhundert bekannt. 1180 wird Regensburg zur Reichsstadt, erhält 1230 das Recht, eigene Münzen zu prägen.

1803 wird zwar Regensburg an den Bischof gegeben, das Bistum zu Bayern geschlagen, aber unter dem Einfluss Napoleons wird Regensburg schon 1806 zunächst "fürstprimatisch", bevor es 1810 endgültig zu Bayern gelangt

Datierte Regensburger Münzen werden von 1511 bis 1802 geprägt, und zwar in den Münzstätten Regensburg und Nürnberg.   Regenbsurger Münzen lauten auf Heller, Kreuzer, Taler, Dukat, Pfennig, Batzen, Groschen.
                     
Als Literatur zu den Münzen dieser Epoche empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön: Altdeutschland  (hier zitiert als "Schön-Altdeutschland"), Gerhard Schön: Deutscher Münzkatalog des 18. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön"), krause publications: Standard Catalog of German Coins (ohne Österreich), hier zitiert als "Krause"), Krause, Mishler: World Coins, 1601 - 1700 (mit Österreich, hier zitiert als KM), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") sowie Gerald Reppa: 1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa").


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Die Reichsstadt Regensburg und ihre Münzen



1 Heller, 1744 (Schön, Regensburg 016)




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