Münzen der Grafschaft Sayn-Altenkirchen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation


Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Kreis. Die Grafen von Sayn werden erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt, vom 13. Jahrhundert an kommt es zu einer sporadischen Münzprägung.

1605 kommt es zur Teilung der Grafschaft von Sayn und Sayn-Altenkirchen wechselt mehrfach den Besitzer, geht 1671 an Sachsen-Eisenach, 1741 an Brandenburg-Ansbach, 1791 an Preußen.

Sayn-Altenkirchen im Westerwald prägt eigene Münzen zwischen 1692 und 1764 in den Münzstätten von Altenkirchen und Friedewald. Es handelt sich dabei um Dukaten, Taler, Pfenninge, Stüber und Kreuzer.

Als Literatur zu den Münzen dieser Epoche empfehle ich für den schnellen Überblick Günter Schön: Altdeutschland  (hier zitiert als "Schön-Altdeutschland"), Gerhard Schön: Deutscher Münzkatalog des 18. Jahrhunderts, (hier zitiert als "Schön"), krause publications: Standard Catalog of German Coins (ohne Österreich), hier zitiert als "Krause"), Krause, Mishler: World Coins, 1601 - 1700 (mit Österreich, hier zitiert als KM), Gerd-Volker Weege: Deutsche Münzen 800 - 2001 (hier zitiert als "Weege") sowie Gerald Reppa: 1000 Jahre Deutsche Münzgeschichte - Vom Denar zum Euro (zitiert als "Reppa").


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Regenten der Grafschaft Sayn-Altenkirchen und ihre Münzen



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Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (1686 - 1729)


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Karl-Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach (1741 - 1757)




1 Pfenning, 1753 (Schön, Sayn-Altenkirchen 09)




Christian Friedrich Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach (1757 - 1791)


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