Drei Gute Pfennig3, geprägt 1783 in Berlin unter Friedrich II, König in Preußen, für die Kurmark Brandenburg

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Münzen des Königreichs Preußen: Friedrich II, Drei gute Pfennige

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MÜNZHERR: Friedrich II, König in Preußen

Prägung für die Kurmark Brandenburg

Daten: Friedrich II, geboren am 24.1.1712, übernimmt nach dem Tod seines Vaters am 31.5.1740 die Regierungsgewalt, die er bis zu seinem Tod am 17. August 1786 inne hat. In seiner Innenpolitik ein "aufgeklärter Monarch", der die Folter abschaffte und Religionsfreiheit gewährte, 1750 mit dem "Graumannschen Münzfuß" auch das Münzwesen reformierte, machte er nach außen durch mehrere Kriege Preußen zu eine der führenden Großmächte Europas. Im Dezember 1740 besetzen preußische Truppen Schlesien, im Mai 1741 Ostfriesland. Während des siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1763 besetzen preußische Truppen vorübergehend Sachsen, müssen andererseits aber zeitweise Ostpreußen räumen. Der Krieg gegen Österreich, Russland und Frankreich bringt zwar keine Landgewinne, das Land braucht Jahre, sich davon zu erholen, aber die preußische Armee genießt danach den Ruf der Unbesiegbarkeit. 1772 erhält Preußen bei der ersten Teilung Polens das Gebiet zwischen Pommern und Ostpreußen, als neue Provinz Westpreußen genannt. 1785 gründet Friedrich II den "Deutschen Fürstenbund" als Gegengewicht zu Österreich. Bei seinem Tod hinterlässt Friedrich II seinem Nachfolger einen auf 194.000 Quadratkilometer gewachsenen Staat mit 5.430.000 Einwohnern

NOMINAL: Drei Gute Pfennige

Material: Silber

Gewicht: 0,6 g

Durchmesser: 15 mm

PRÄGEORT: Berlin

PRÄGEJAHR: 1783

Vorderseite: Gekröntes Monogramm, gebildet aus "FR", darunter "A" für Berlin

Rückseite: Zwischen Rosetten "3", darunter GUTE - PFEN, darunter Jahreszahl 1783 

Münzmeister/Stempelschneider: -

Numismatische Besonderheiten: Geprägt in der Zeit von 1772 bis 1786, 1783 in einer Auflage von 293.672 Stück.

Zeitgenössische Kaufkraft: 1778 erhielten in Berlin in der Alten Münze Münzmeister Nelcker und in der Neuen Münze Münzmeister Runge ein Jahresgehalt von jeweils 700 Talern.  

Literatur: Schön - Brandenburg Nr. 049, Olding - Nr. 151, Neumann - Friedrich II, Nr. 513, Martin - Friedrich II, Nr. 104

Erhaltung: schön

Gekauft: Fachhandel