Ein Mariengroschen, geprägt 1753 in Aurich unter Friedrich II, König in Preußen, für die Grafschaft Ostfrisland

realedition.de - Reiseberichte, Reisereportagen, skurrile Geschichten, Satiren, Numismatik

Forum Gästebuch Linkrotation Seite empfehlen Newsletter Downloadcenter Ausgewählte Links Impressum E-Mail

Münzen des Königreichs Preußen: Friedrich II, Ein Mariengroschen

Sie sind hier: Realedition.de > Numismatik > Königreich Preußen I >Friedrich II, Ein Mariengroschen, Ostfriesland
Weitere Themen: Illustrierte Reiseberichte Reisebilder und Postkarten Reisevideos Geschichten Satiren Bücherstube Quiz

Wenn auch Sie eine Homepage zum Thema Münzen oder Sammeln  haben - tragen Sie sich bitte im Münzkatalog - dem Katalog für alles rund um Münzen und Sammeln ein. Sie können sich dazu in die Linkrotation eintragen, wo es auch um andere Themen geht. Fragen zum Thema stellen Sie bitte nicht per E-Mail, sondern in meinem Forum.

Online:  

 

MÜNZHERR: Friedrich II, König in Preußen

Prägung für die Grafschaft Ostfriesland (seit 1744 preußisch)

Daten: Friedrich II, geboren am 24.1.1712, übernimmt nach dem Tod seines Vaters am 31.5.1740 die Regierungsgewalt, die er bis zu seinem Tod am 17. August 1786 inne hat. In seiner Innenpolitik ein "aufgeklärter Monarch", der die Folter abschaffte und Religionsfreiheit gewährte, 1750 mit dem "Graumannschen Münzfuß" auch das Münzwesen reformierte, machte er nach außen durch mehrere Kriege Preußen zu eine der führenden Großmächte Europas. Im Dezember 1740 besetzen preußische Truppen Schlesien, im Mai 1741 Ostfriesland. Während des siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1763 besetzen preußische Truppen vorübergehend Sachsen, müssen andererseits aber zeitweise Ostpreußen räumen. Der Krieg gegen Österreich, Russland und Frankreich bringt zwar keine Landgewinne, das Land braucht Jahre, sich davon zu erholen, aber die preußische Armee genießt danach den Ruf der Unbesiegbarkeit. 1772 erhält Preußen bei der ersten Teilung Polens das Gebiet zwischen Pommern und Ostpreußen, als neue Provinz Westpreußen genannt. 1785 gründet Friedrich II den "Deutschen Fürstenbund" als Gegengewicht zu Österreich. Bei seinem Tod hinterlässt Friedrich II seinem Nachfolger einen auf 194.000 Quadratkilometer gewachsenen Staat mit 5.430.000 Einwohnern

NOMINAL: Ein Mariengroschen

Material: Silber

Gewicht: 1,6 g

Durchmesser: 19 mm

PRÄGEORT: Aurich

PRÄGEJAHR: 1753

Vorderseite: In gekröntem Barockschild Adler mit Szepter und Apfel (?)

Rückseite: Inschrift: I - MARIEN - GROS. - 1753 -  D

Münzmeister/Stempelschneider: Münzmeister Unger, Stempelschneider Meidinger

Numismatische Besonderheiten: Dieser Typ von Mariengroschen wurde - mit gekröntem wie ungekröntem Adler - zwischen 1753 und 1756 mit einer Auflage von 3.860.160 Exemplaren geprägt.

Zeitgenössische Kaufkraft: Der Münzmeister von Aurich hatte ein Jahresgehalt von 1000 Taler, der Stempelschneider von 400 Talern. 

Literatur: Schön - Ostfriesland 035, Olding - Nr. 256a, Neumann - Friedrich II, Nr. 280, Martin - Friedrich II, Nr. 227b

Erhaltung: sehr schön

Gekauft: Fachhandel, 20 Mark