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Ostfriesland
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MÜNZHERR: Friedrich II, König in Preußen Prägung für die Grafschaft Ostfriesland (seit 1744 preußisch) Daten: Friedrich II, geboren am 24.1.1712, übernimmt nach dem Tod seines Vaters am 31.5.1740 die Regierungsgewalt, die er bis zu seinem Tod am 17. August 1786 inne hat. In seiner Innenpolitik ein "aufgeklärter Monarch", der die Folter abschaffte und Religionsfreiheit gewährte, 1750 mit dem "Graumannschen Münzfuß" auch das Münzwesen reformierte, machte er nach außen durch mehrere Kriege Preußen zu eine der führenden Großmächte Europas. Im Dezember 1740 besetzen preußische Truppen Schlesien, im Mai 1741 Ostfriesland. Während des siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1763 besetzen preußische Truppen vorübergehend Sachsen, müssen andererseits aber zeitweise Ostpreußen räumen. Der Krieg gegen Österreich, Russland und Frankreich bringt zwar keine Landgewinne, das Land braucht Jahre, sich davon zu erholen, aber die preußische Armee genießt danach den Ruf der Unbesiegbarkeit. 1772 erhält Preußen bei der ersten Teilung Polens das Gebiet zwischen Pommern und Ostpreußen, als neue Provinz Westpreußen genannt. 1785 gründet Friedrich II den "Deutschen Fürstenbund" als Gegengewicht zu Österreich. Bei seinem Tod hinterlässt Friedrich II seinem Nachfolger einen auf 194.000 Quadratkilometer gewachsenen Staat mit 5.430.000 Einwohnern NOMINAL: Ein Stüber Material: Silber Gewicht: 1,1 g Durchmesser: 16 mm PRÄGEORT: Berlin PRÄGEJAHR: 1772 Vorderseite: Kopf des Königs nach rechts, Umschrift: FRICERIC BORUSS REX Rückseite: Adler mit Szepter, zwischen Sternen I, - STUBER - 1772 - A. Münzmeister/Stempelschneider: Münzmeister Nelcker 1764 in Berlin für die "Alte Münze", Münzmeister Runde für die "Neue Münze" erwähnt. Numismatische Besonderheiten: Dieser Typ von Stüben wurde in den Jahren 1771, 1772, 1775 - 1777, 1781 und 1783 geprägt. Zeitgenössische Kaufkraft: 54 Stuber galten einen Reichstaler. Der Münzmeister von Berlin bezogen 1764 je ein Jahrsgehalt von 700 Talern. Literatur: Schön - Ostfriesland 050, Olding - 268, Neumann - Friedrich II, Nr. 528, Martin - Friedrich II, Nr. 236 Erhaltung: schön Gekauft: Fachhandel
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