Sechs Groschen, eine Szostake, geprägt 1715 in Königsberg unter Friedrich Wilhelm I, König in Preußen, für Ostpreußen

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Münzen des Königreichs Preußen: Friedrich Wilhelm I, Sechs Groschen

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MÜNZHERR: Friedrich Wilhelm I, König in Preußen

Provinzialprägung für Ostpreußen

Daten: Friedrich Wilhelm, geboren 1688, übernahm nach dem Tod seines Vaters Friedrich I am 25.2.1713 die Regentschaft. Im Utrechter Frieden wurde ihm ein Teil des Herzogtums Geldern zugesprochen, im Frieden von Stockholm nach dem nordischen Krieg erhielt er 1920 Vorpommern mit Stettin sowie Usedom und Wollin. Zwar führte er danach keine weiteren Kriege mehr, baute aber sowohl die preußische Armee als auch den Beamtenapparat weiter aus und ging als "Soldatenkönig" in die Geschichte ein. Friedrich Wilhelm I regierte bis zu seinem Tod 1740.

NOMINAL: Sechs Groschen (Szostake)

Material: Silber

Gewicht:

Durchmesser: 25 mm

PRÄGEORT: Königsberg

PRÄGEJAHR: 1715

Vorderseite: Belorbeertes Brustbild  nach rechts, darunter Münzmeisterzeichen C.G; Umschrift; FRID.WILH.REX.

Rückseite: Drei gekrönte Wappenschilde mit Szepter in der Mitte, darunter Jahreszahl und lateinische Wertangabe "VI"; Umschrift: MON.ARG.REG.PRUS

Münzmeister/Stempelschneider: Caspar Geelhaar

Numismatische Besonderheiten: Von 1714 bis 1718 betrug die Auflage dieser Sechsgröscher 592.944 Exemplare 

Zeitgenössische Kaufkraft:

Literatur: Schön - Ostpreußen, Nr. 016, Neumann - Friedrich Wilhelm I, Nr. 28, Martin - Friedrich Wilhelm I, Nr. 48a

Erhaltung: schön

Gekauft: Fachhandel