Königreich Preußen - 1/3 Taler von Friedrich II



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Münzherr: Friedrich II (1740 - 1786)

Provinz: Prägung für den Gesamtstaat

Historische Daten: Friedrich II, geboren am 24.1.1712, übernimmt nach dem Tod seines Vaters am 31.5.1740 die Regierungsgewalt, die er bis zu seinem Tod am 17. August 1786 inne hat. In seiner Innenpolitik ein "aufgeklärter Monarch", der die Folter abschaffte und Religionsfreiheit gewährte, 1750 mit dem "Graumannschen Münzfuß" auch das Münzwesen reformierte, machte er nach außen durch mehrere Kriege Preußen zu eine der führenden Großmächte Europas. Im Dezember 1740 besetzen preußische Truppen Schlesien, im Mai 1741 Ostfriesland. Während des siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1763 besetzen preußische Truppen vorübergehend Sachsen, müssen andererseits aber zeitweise Ostpreußen räumen. Der Krieg gegen Österreich, Russland und Frankreich bringt zwar keine Landgewinne, das Land braucht Jahre, sich davon zu erholen, aber die preußische Armee genießt danach den Ruf der Unbesiegbarkeit. 1772 erhält Preußen bei der ersten Teilung Polens das Gebiet zwischen Pommern und Ostpreußen, als neue Provinz Westpreußen genannt. 1785 gründet Friedrich II den "Deutschen Fürstenbund" als Gegengewicht zu Österreich. Bei seinem Tod hinterlässt Friedrich II seinem Nachfolger einen auf 194.000 Quadratkilometer gewachsenen Staat mit 5.430.000 Einwohnern.

Nominal: 1/3 Taler
Material: Silber
Gewicht: 8,0 g
Durchmesser: 29 mm

Prägeort:  Breslau
Prägejahr: .1778

Vorderseite:
Kopf des Königs mit Lorbeerkranz nach rechts, Umschrift FRIDERICUS BORUSSORUM REX
Rückseite: Von Palm- und Lorbeerzweig umgebene Wertangabe "3 Einen REICHS THALER", darunter Jahreszahl 1778 und "B" für Breslau
Rand: Kerbrand

Münzmeister/Stempelschneider: Münzmeister Rouvière

Numismatische Besonderheiten:
Geprägt zwischen 1774 und 1786; 1778 in einer Auflage von 870.008 Exemplaren.

Zeitgenössische Kaufkraft:  Münzmeister Rouvière erhielt 1778 ein Jahrsgehalt von 700 Talern, seine Medailleure kamen auf 400 Taler. Der Direktor Gentz bekam 900 Taler.

Erhaltung: sehr schön

Literatur: Schön - Preußen Nr. 142, Olding - Nr. 090, Neumann - Friedrich II, Nr. 507, Martin - Friedrich II, Nr. 042
Gekauft: Fachhandel, 90,- DM


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