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Die Münzen von Sanisbar - Sultanat Sansibar


Um 1500 eroberten die Portugiesen die vor der ostafrikanischen Küste gelegenen Insel Sansibar, wurden dann aber um 1650 von Arabern aus dem Oman vertrieben.
                      
Der Imam von Maskat, Seyvid Said, bereits 1833 zum Sultan von Sansibar geworden, verlegte 1840 seinen Hauptsitz auf die Insel, weitete dann das Herrschaftsgebiet der Araber über weite Teile der ostafrikanischen Küste, zwischen Lamu und Mogadischu,
aus. 1856 trennte sich das Sultanat Sansibar von Maskat und Oman.

Allerdings währte diese Unabhängigkeit nicht lange. Das Deutsche Reich versuchte, Sansibar als Brückenkopf für seine Kolonialinteressen in Ostafrika zu nutzen, übernahm aber nie die formelle Herrschaft über die Insel. 1890 schlossen Deutschland und Großbritannien dann den Helgoland-Sansibar-Vertrag, in dem das Deutsche Reich die britischen Interessen an Sansibar und der afrikanischen Ostküste anerkannte, dafür unter anderem Helgoland erhielt. Kurz darauf wurde Sansibar zum britischen Protektorat.

Währung Sansibars in der Zeit der Unabhängigkeit war die Rupie, unterteilt in 192 Pysa. Zwei Rupien entsprachen einem Ryal.

Als weiterführende Literatur zu den modernen Münzen der  Staaten der Welt empfehle ich Gerhard Schön und Sebastian Krämer: Weltmünzkatalog 21. Jahrhundert, Günter und Gerhard Schön: Weltmünzkatalog 20. Jahrhundert sowie Günter Schön und Jean-Francois Cartier: Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert (hier zitiert als "Schön"). Internationale Standardwerke sind außerdem der R.S. Yeoman: Modern World Coins und Chester L. Krause and Clifford Mishler: Standard Catalog of World Coins (zitiert als Krause/Mishler)


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Das Sultanat Sansibar und seine Münzen

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Seyyid Bargasch (1870 - 1888)



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Münzen der britischen Kolonialzeit








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